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Presse- und Spielberichte HVSA-Pokal 2. Runde Männer/Frauen 2009/2010

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Handball, HVSA-Pokal : HV Wernigerode – BSV 93 Magdeburg 28 : 18 ( 17 : 11 )

HVW besiegt Oberligisten
Wernigerode ( fbo ). Einen in dieser Höhe unerwartet deutlichen Erfolg fuhr Verbandsligist HV Wernigerode im HVSAPokal ein. Die Handballer aus dem Harz besiegten die Oberliga-Vertretung des BSV 93 Magdeburg mit 28 : 18 ( 17 : 11 ).

Obwohl der HV Wernigerode bisher eine souveräne Saison gespielt hat und mit 10 : 0 Punkten die Verbandsliga anführt, gehörte die Favoritenrolle in dieser Pokalpartie eher den Gästen aus der Oberliga. Allerdings sollten die Landeshauptstädter lediglich zu Beginn der Begegnung in Führung gehen ( 2 : 0 ). Nach diesem erwartungsgemäßen Start der Gäste fi ng sich Wernigerode und drehte den Rückstand in eine 5 : 2-F ührung. Schon jetzt war erkennbar, dass die Abwehr des HVW sicher agieren und der Rückraum der Magdeburger nur wenig zur Geltung kommen sollte. Die Bälle des BSV, die doch den Weg Richtung Tor fanden, wurden meist vom gut aufgelegten Keeper Feldmann entschärft. Beim HVW lief auch nicht alles perfekt – elf Ballverluste belegen dies – aber die Fehlerzahl war deutlich geringer als beim BSV 93. Zur Pause führten die Harzer deutlich mit 17 : 11.
" Verfallt nicht in Hektik, wir haben eine recht beruhigende Führung. Will der Gegner noch etwas reißen, muss er die Initiative ergreifen ", so die Halbzeitworte von Trainer Maik Lange. Danach bestimmten lange Zeit beide Abwehrreihen die Partie, denn Tore gab es nicht. Dem HVW kam dies gelegen, lief die Zeit doch für den Verbandsligisten runter. Im weiteren Spielverlauf bauten die Gastgeber gegen ein am Ende etwas motivations- und ideenlosen Gegner die Führung sogar noch aus, so dass es mit 28 : 18 sehr deutlich wurde. Im zweiten Abschnitt knüpfte Wisotzky im HVW-Tor an die gute Leistung seines Vorgängers an, zudem präsentierte sich " Oldie " Kaufmann im gesamten Spiel sehr torgefährlich und in Topform.

HV Wernigerode : Feldmann, Wisotzky – Göbel ( 1 ), Uhlmann ( 1 ), Berge ( 9 / 5 ), Hoffmann ( 3 ), Kirchhof ( 2 ), Kaufmann ( 7 ), Nierlein ( 4 ), Aschbrenner ( 1 ), Schedlbauer, Sosnowski, Müller, Meißner ;
Strafwürfe : HVW 6 / 5 - BSV 9 / 4 ; Strafzeiten : HVW 8 - BSV 10.
 
Quelle: Volksstimme.de online
 
 
 
HVSA-Pokal : Calbe II – Möckeraner TV 23 : 22
Fünf-Tore-F ührung noch aus den Händen gegeben
Calbe ( hlo ). Mit einer 22 : 23 ( 11 : 11 ) -Niederlage beim Handball-Bezirksligisten

TSG Calbe II schied der Möckeraner TV am Sonntag in der zweiten Runde des HVSAPokals aus und setzte damit seinen Abwärtstrend fort.
Dass man im Landespokal bei einem klassentieferen Gegner verlieren kann, ist nicht ungewöhnlich, zumal das 22 : 23-Endergebnis knapp erscheint. Aber : " Wenn eine so routinierte Mannschaft wie der MTV gegen einen im Schnitt zehn Jahre jüngeren Gegner, der personell nicht besser aufgestellt war, zehn Minuten vor Abpfi ff 20 : 15 in Front liegt und diese Führung nicht über die Zeit bringen kann, wirft das Fragen auf ", sagte MTV-Trainer Hartmu Loth.

Schon der Beginn der Partie zeigte, dass der MTV am Sonntagvormittag nicht ausgeschlafen hatte. Die Gäste erzielten nach elf Minuten ihr erstes und nach 15 Minuten ihr zweites Tor. Allein Keeper Schäfer, der reihenweise gegnerische Würfe entschärfte, war es zu verdanken, dass es zu diesem Zeitpunkt nur 3 : 2 stand. Bis zur Pause blieb es eng, plätscherte die niveauarme Partie bis zum 11 : 11 vor sich hin.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit schien der MTV ausgeschlafen zu haben. Der Ball lief gut durch die eigenen Reihen und beim 18 : 13 war erstmals eine Fünf-Tore- Führung erreicht, die bis zum 20 : 15 Bestand hatte. Zehn Minuten vor Ende schied Tobias Kremser nach einem unglücklichen Zusammenstoß mit dem gegnerischen Torwart verletzungsbedingt aus. Dieser Ausfall schwächte die Möckeraner Defensive merklich. Zu allem Überfl uss kam noch eine doppelte Zeitstrafe gegen Ronny Binias hinzu, so dass Calbe nicht nur seine Chance witterte, sondern sie auch nutzte.

Die Gastgeber gingen in Überzahl zur offenen Manndeckung über und brachten damit den MTV aus dem Konzept. Ein ums andere Mal konnten sie einem Möckeraner den Ball aus der Hand spitzeln und Tor um Tor aufholen. Schafften es die Gäste doch vor das gegnerische Tor, wurden die Chancen kläglich vergeben. Selbst fünf von sechs Strafwürfen wurden nicht verwertet. 30 Sekunden vor Ende erzielte die TSG den viel umjubelten Treffer zum 23 : 22. Die verbleibenden Sekunden konnte Möckern nicht nutzen, um sich in die Verlängerung zu retten.
" Mit so einer Leistung werden wir am kommenden Sonntag beim Tabellenführer in Wernigerode einen schweren Stand haben, zumal der Einsatz von Tobi Kremser fraglich ist ", resümierte Hartmut Loth.

Möckeraner TV : Schäfer – Rößler ( 1 ), Kremser ( 1 ), Walter ( 7 ), Hennig, Binias ( 4 ), M. Holm ( 1 ), S. Holm ( 5 ), Ehret ( 3 ), Säuberlich
 
Quelle: Volksstimme.de online
 
 
 
HVSA-Pokal : Güsener HC landet Pflichtsieg
Mit konzentrierter Leistung Pokalschreck ausgeschaltet
Langenweddingen ( hkl ). In der zweiten Runde des HVSA-Pokals bezwang am Sonnabend Oberligist Güsner HC den SV Langenweddingen III ( Bezirksklasse Börde ) mit 36 : 25 ( 19 : 11 ).

Respekt hatten sich die Gastgeber bereits mit dem Sieg über den Oberligisten HSV Haldensleben verschafft. Die Güsener waren also gewarnt und gingen von Beginn an konzentriert in die Partie. Ohne großes Federlesen spielte der GHC auf, nutzte seine Torchancen und konnte bereits nach elf Minuten durch einen verwandelten Strafwurf von Christian Haßbargen mit 8 : 2 in Führung gehen. Unbeeindruckt davon, fanden die Langenweddinger zusehends besser ins Spiel, konnten aber den herausgespielten Vorsprung der Güsener nicht verringern. Beim Stand von 19 : 11 für Güsen ging es in die Halbzeitpause.
 
Mit Beginn der zweiten Hälfte zeigten die Gastgeber, wer Herr im Hause ist und waren in der 42. Minute bis auf drei Tore ( 20 : 23 ) herangekommen. Folgerichtig nahm GHC-Trainer Peter Arndt eine Auszeit, in der er seine Männer wieder wachrütteln und auf das Spiel fi - xieren musste. Diese Ansprache verfehlte ihre Wirkung nicht. Sehenswerte Spielzüge brachten wieder Sicherheit und auch die notwendigen Tore für den GHC, der sich bis zur 51. Minute mit sieben Treffern auf 28 : 21 absetzte. Unschöner Höhepunkt dieser Partie war ein grobes Foul an Güsens Rene Eichner, der sich revanchierte und dafür die Rote Karte erhielt. So musste Güsen von der 52. Minute an in Unterzahl das Spiel zu Ende bringen. Aber Langenweddingen schlug daraus kein Kapital und ließ den GHC zum 36 : 25-Endstand ziehen.

" Wir haben heute konzentrierter gespielt und folgerichtig gewonnen. Technische Fehler und ausgelassene Torchancen haben sich zwar verringert, aber hier gilt es weiter daran zu arbeiten. Dass wir mit Langenweddingen einen ernst zu nehmenden Gegner hatten, wurde jedem klar, als dieser bis auf drei Tore heran kam und das Spiel wieder offen war. Solche ‚ Auszeiten ‘ können wir uns nicht leisten ", sagte GHC-Trainer Peter Arndt nach dem Spiel.
Güsener HC : C. Bretschneider, T. Beyer – K. Haßbargen ( 4 ), Schwab ( 3 ), S. Bretschneider ( 2 ), Eichner ( 4 ), Steinbrecher, C. Haßbargen ( 13 ), Müller ( 6 ), Geue, Salomon ( 4 )
 
Quelle: Volksstimme.de online
 
 
 
Rösike-Sieben zieht in nächste Pokalrunde ein
Dessau-Roßlauer Reserve besiegt Staßfurts Zweite sicher mit 33:28
 
DESSAU-ROSSLAU/PKR. Vor dem Pokalspiel zwischen dem Dessau-Roßlauer HV II und dem HV Rot-Weiß Staßfurt II sahen die Zuschauer in der Anhalt-Arena rot. Beide Teams standen sich mit roten Trikots gegenüber. Da der DRHV nicht auf sein Recht der Trikotwahl verzichten wollte, mussten sich die Gäste gelbe Leibchen überstreifen. Doch das änderte nichts am souveränen 33:28-Heimsieg der DRHV-Reserve - und dem Einzug in die dritte Pokalrunde.
In einer intensiven ersten Hälfte legten beide Teams zunächst ein gutes Tempo vor. Die Dessau-Roßlauer gingen schnell mit 2:0 in Führung und hielten diese auch bis zum 9:7. Dann kam ein Bruch ins Spiel des Gastgebers. Vorne fielen nicht mehr die einfachen Tore, weil sich Chris-Richard Alisch von einem Foul beeindrucken ließ. Der Rechtshänder steuerte fünf der ersten zehn Tore bei. "Das war nahe an dem, wie ich mir das bei ihm vorstelle," lobte Rösike seinen Schützling.
Rote Karte für Abé
Vor allem aber die völlig überzogene rote Karte gegen Manuel Abé hatte Folgen. Es sollte zwar die einzige Zeitstrafe für die Gastgeber bleiben. Trotzdem ging mit Abé auch das taktische Konzept des Trainers von der Platte. "Die Entscheidung der Schiris muss man so hinnehmen, auch wenn man an die Decke gehen könnte," übte Rösike Kritik an der roten Karte. In einer eigentlich fairen Partie gab es 15 Siebenmeter und neun Zeitstrafen.
Aufholjagd nach Tief
Auch das Team schien dann etwas den Mut verloren zu haben, wachte aber nach dem 11:15 wieder auf. "Die Jungs haben sich selber aus dem Tal heraus geholt", lobte Rösike. Bis zur Halbzeitsirene bekam der DRHV einen 6:0-Lauf und ging mit 17:15 in die Kabine.
Eng wurde es in der zweiten Hälfte dann nicht mehr. Es war besonders Marco Wetteborn, der das Spiel an sich riss. "Marco war im zweiten Abschnitt der entscheidende Mann auf dem Platz," so Rösike. Neun seiner elf Tore erzielte Wetteborn in den letzten 20 Minuten.
Über die Stationen 20:19, 24:20 und 25:22 spielte der DRHV die letzten zehn Minuten befreit auf. Keinerlei Anzeichen waren zu erkennen von Nervosität oder Überhast in den entscheidenden Momenten. Das war nicht mehr der DRHV, der noch vor vier Wochen sang- und klanglos 24:35 bei eben jenen Staßfurtern verloren hatte. Die Entwicklung seines Teams macht auch Trainer Rösike stolz: "Die akribische Arbeit im Training trägt jetzt endlich Früchte." Am Ende der Entwicklung sieht man sich beim DRHV aber noch nicht. "Wir sind eine Runde weiter im Pokal. Das war das Ziel. Die Leistung müssen wir jetzt nächste Woche mit nach Schkopau nehmen."
DRHV II: Hempel, Reinhardt - Schulz 3, Alisch 10, Abé, Vollert 1, Just 7 / 3, Kuhr 1, Wetteborn 11 / 2, Hannemann
 
Foto: Im roten Durcheinander bewahrte die DRHV-Reserve den Überblick. (FOTO: MZ)
 
Quelle. MZ-web.de, online
 
 
Handball, 2. Runde HVSA-Pokal : Post SV Magdeburg – HSV Haldensleben II 35 : 24 ( 17 : 13 )
HSV II ist auch im Pokal viel zu harmlos
Haldensleben ( fbo ). Die Oberliga-Reserve des HSV Haldensleben steckt derzeit in einer kleinen Krise, auch im HVSA-Pokal präsentierte sich das Team vom Trainergespann Möritz / Bortfeldt ohne Durchschlagskraft und verlor beim Verbandsliga-Konkurrenten

Post SV Magdeburg deutlich 24 : 35 ( 13 : 17 ). Damit strichen die Gäste in der 2. Runde des Handball-Landespokals frühzeitig die Segel.
Noch vor wenigen Wochen hatten die Haldensleber zu Saisonauftakt den Aufsteiger deutlich besiegt. Inzwischen hat sich allerdings das Blatt gewendet : Post verzeichnete zuletzt einen positiven Trend, beim HSV II sah es entgegengesetzt aus. Das sollte sich auch im Pokalspiel bestätigen. Haldenslebens Tor hütete erstmals Marcel Tümler, da die Domann-Brüder gesperrt oder verletzt waren. Außerdem kehrte nach langer Verletzungspause Karsten Baethge zurück ins Team, er sollte allerdings zunächst nur einen Kurzeinsatz bekommen.

Die Gastgeber machten von der ersten Minute an den frischeren Eindruck und waren immer wieder aus dem Rückraum oder per Tempogegenstoß erfolgreich. Das Umkehrverhalten der Landeshauptstädter war zudem optimal, selbst nach Ballverlusten im Angriff waren sie nur wenige Augenblicke später immer komplett zurück in der Abwehr. Hier rückte das großgewachsene Team von der Elbe gut mit, machte Haldensleben so das Leben schwer. Der HSV II fand nur selten ein Mittel, um spielerisch dagegen anzukommen, meist halfen allein Einzelaktionen. Fehlwürfe und Ballverluste im HSV-Angriff nutzten die schnellen Postler immer wieder zu einfachen Toren. Nach dem 17 : 13-Pausenstand sorgten die Gastgeber vorzeitig für klare Verhältnisse. Beim HSV II kam jetzt zwar mehr Gefahr aus dem linken Rückraum, dafür nahm sich die andere Seite eine Auszeit. Weitere Konter der Magdeburger machten den Vergleich sehr deutlich, erst in den Schlussminuten deuteten die Gäste ihr schnelles Angriffsspiel an, das wie in den letzten Wochen viel zu wenig zur Geltung kam.
HSV Haldensleben II : Tümler – Fister ( 5 / 1 ), Marvin Möritz ( 1 ), Eichhorst ( 1 ), Helmbold ( 3 ), H. Kruse ( 2 ), Marvin Schöttke ( 5 / 3 ), Damerau ( 3 ), Mucheyer, Baethge, Büttner ( 4 ).

Spielfilm : 3 : 1, 6 : 6, 10 : 7, 15 : 10, 17 : 13 - 20 : 14, 24 : 16, 27 : 17, 31 : 23, 35 : 24. Zeitstrafen : Post 2, HSV II 2 ; Strafwürfe : Post 5 / 5 ; HSV II 7 / 4.
 
Quelle: Volksstimme.de online
 
 
 
Manndeckung für John hat Fichtes Rückraum gelähmt
Erdeborn scheidet im Pokal gegen Oberligist Friesen Frankleben aus. Geburtstagsfeier verschoben.
 
ERDEBORN/MZ. Der Traum der Erdeborner Handballmänner, im Landespokal Großes zu erreichen, ist ausgeträumt. Gegen Oberligist Friesen Frankleben schied Bezirksligist Fichte nach einem 27:32 in der zweiten Runde aus. "Wir hätten die Zuschauer gern mit einem Sieg auf den Heimweg geschickt", so Torwart Benjamin Eube, der Samstag seine Geburtstagsgäste erst am Abend zur Feier eingeladen hatte.
Dabei fing es gut an für Erdeborn. Die junge Mannschaft, nicht in Bestbesetzung angetreten, führte nach 13 Minuten 7:6. Allerdings musste sie ab diesem Zeitpunkt ohne Stefan Kargut (Disqualifikation) auskommen. Das machte sich insbesondere in der Abwehrarbeit bemerkbar. Bis zum 10:12 hielten die Erdeborner noch gut mit, ehe die Gäste bis zur Pause auf 18:12 davonzogen. Auch nach dem Wechsel lief zunächst wenig bei Erdeborn zusammen. So baute Frankleben die Führung bis auf ein 20:12 aus.
Christian John wurde von den Gästen mit einer offensiven Sonderbewachung aus dem Spiel genommen. Martin Lehmann, der hier für Entlastung hätte sorgen können, fehlte am Samstag wegen seines Studiums. So gelang es Erdeborn nur phasenweise, zum sonst gewohnten Spiel zu finden. "Am Ende haben wir uns zumindest vom Ergebnis her gut verkauft", so Trainer Frank Hammerschmidt in dem ersten Resümee.
Erdeborn: Eube, Voigtländer - Herboldt (2), F. Hepp (2), Schuhmann (8), John (6), Höhne (3), Hammerschmidt (5), Bauer, Ganter, Kargut, Busch (1), Seyffarth
 
Foto 2: Sebastian Schuhmann war Fichtes erfolgreichster Werfer. (FOTO: MAIK SCHUMANN)
 
 
Quelle. MZ-web.de, online
 
 
 
Handball-HVSA-Pokal : SV Langenweddingen – SV Oebisfelde 26 : 32 ( 11 : 22 )
Tabellenführer zeigt seine Qualitäten
Von Werner Holter
Das im Langenweddinger Handballlager mit viel Spannung erwartete Aufeinandertreffen der beiden Oberligisten, SV Oebisfelde und SV Langenweddingen, im HVSAPokal ging letztlich mit einem 32 : 26-Erfolg an den Favoriten aus der Altmark.
Langenweddingen. Die Gäste, welche mit 11 : 1 Punkten als momentaner Tabellenführer der Oberliga das Maß aller Dinge sind, wurden von Beginn an ihrer Favoritenstellung gerecht. Nach dem sich beide Teams aufeinander eingestellt hatten, legten die Gäste mit druckvollen Angriffen sofort erfolgreich los. Aus dem 1 : 1-Remis wurde schon etwas überraschend aus SVL-Sicht ein 2 : 9. Der zaghafte Einsatz der SVL-Abwehr lud dazu regelrecht ein und war, wie sich am Ende herausstellen sollte, letztlich die Ursache für die Niederlage. Hinzu kam dann auch noch die schwere Fußverletzung von Alexander Rohr, der für den Rest der Begegnung ausfiel. Aber auch im Angriff wurden zu viele Ballverluste nach Fehlabspielen produziert, welche der Gast mit schnellen Konterangriffen eiskalt bestrafte. Erst nachdem SVLTrainer Markus Deinert auf der Langenweddinger Bank nach 14 Spielminuten mit einer Auszeit die Reißleine zog, und sein Team neu auf die Partie einstellte, fand es ins Spiel zurück. Aus dem 2 : 9 wurde ein 10 : 17 – diese Spielphase endete 8 : 8 – doch schließlich war der Rückstand zur Pause beim 11 : 21, bereits auf zehn Treffer angewachsen.
Nachdem in der Pause die ersten 30 Minuten analysiert und ausgewertet wurden, kam der SVL in Hälfte zwei mit mehr Mut aufs Parkett zurück. Die Mannschaft wollte sich in eigener Halle nicht vorführen lassen und zeigte nun ansatzweise ihre Qualitäten. Der SVL spielte auf Augenhöhe. Über 15 : 22 und 22 : 29 verkürzte er den Rückstand. Langenweddingens Torhüter Matthias Krüger fand immer besser ins Spiel, die Abwehr stand bissiger und Ricardo Schult, Carlo Bzdok oder Karl Herrmann vollendeten per Konterangriff. Aber auch aus dem Spiel heraus waren vor Allem David Stolze, Stefan Schult und der zum Schluss eingewechselte Steffen Lange erfolgreich. Nach und nach wurde der Rückstand weiter verkürzt und mit dem 26 : 32-Endstand letztendlich ein erträgliches Ergebnis erzielt.

" Oebisfelde war uns heute ganz klar überlegen. Vor allem dessen Angriffsspiel war nicht auszurechnen. Wir hatten am Anfang vielleicht zu viel Respekt und waren zu brav. Mit der zweiten Halbzeit kann ich zufrieden sein, obwohl man auch sagen muss, dass Oebisfelde zum Schluss hin stark nachließ ", so die Meinung von SVL-Trainer Markus Deinert.
Die Gäste haben mit diesem Erfolg die nächste Runde erreicht. Für den SVL heißt es jetzt, sich voll und ganz auf den Punktspielbetrieb zu konzentrieren und da wartet in der kommenden Woche eine ganz schwierige Aufgabe für die Deinert-Schützlinge, denn dann geht es zum Auswärtsspiel nach Oebisfelde.

Bleibt zu hoffen, dass man nach dieser Begegnung nicht zu enttäuscht sein wird. Jedenfalls war die Niederlage nicht so enttäuschend wie die Tatsache für Mannschaft und Fans, dass es von Vereinsseite aus wieder nicht möglich war, einen Hallensprecher zu besorgen. Die Zuschauer wollen etwas geboten bekommen und das nicht nur von ihrer Mannschaft.
SV Langenweddingen : Krüger, Heuer – C. Bzdok ( 2 ), Stolze ( 8 ), R. Schult ( 5 ), N. Bollmann, Schneider, Höppner, Lange ( 2 ), F. Kuhle, Herrmann ( 5 ), Heine ( 2 ), Rohr, S. Schult ( 2 )
Quelle: Volksstimme.de online
 
 
 
HVSA-Pokal : HC Halle II – TSG 25 : 28 ( 11 : 15 )
Andreas Doll treffsicher
Calbe ( gle ). Mit einem 28 : 25-Pfl ichtspielsieg beim Verbandsligisten HC Einheit Halle 05 II schafften Calbes Oberliga-Handballer den Einzug in die dritte Hauptrunde um den Landespokal.

Die TSG wollte die Hallenser Regionalliga-Reserve keinesfalls unterschätzen und begann sehr konzentriert. René Hulha, Torsten Deumeland und Andreas Doll warfen eine 3 : 1-F ührung heraus, die bis zum 5 : 8 Bestand hatte. Calbe agierte druckvoll, hatte Partie und Gegner gut im Griff. Halle arbeitete sich dann bis auf 8 : 9 heran, doch mit einer starken Schlussphase und einem treffsicheren Andreas Doll setzten sich die Gäste bis zur Pause auf 15 : 11 ab. Die Führung hätte sogar höher ausfallen müssen, denn zahlreiche Chancen, darunter drei Siebenmeter, blieben ungenutzt.
Nach dem Wechsel war das Pokalspiel durch zunehmende Hektik und Härte geprägt. Beide Mannschaften verfi elen häufig in Einzelaktionen, die Partie verfl achte zusehends. Calbe ließ die Zügel mächtig schleifen und so konnten die Hausherren ausgleichen und beim 21 : 20 ( 45. ) erstmals in Führung gehen. Es sollte aber die einzige Führung des HC bleiben, denn nach einer Auszeit spielten die Gäste wieder konzentrierter und hatten in Robert Knörich einen starken Rückhalt im Tor. Christian Hübner und ein Doppelpack von René Hulha wandelten den Rückstand in eine 23 : 21-Führung um. Die TSG blieb in Front und beim 26 : 23 ( 58. ) war dann die Partie entschieden. Am Ende siegte Calbe verdient mit 28 : 25 und zog in die dritte Runde ein. " Ein Pflichtsieg für uns, nicht mehr und nicht weniger. Spielerisch konnten wir nur in der ersten Hälfte überzeugen, vor allem die Toreffektivität ließ in der gesamten Partie zu wünschen übrig. Wir müssen uns in allen Bereichen steigern, denn am Sonnabend erwartet uns mit dem Punktspiel bei Friesen Frankleben ein ganz anderes Kaliber ", resümierte TSGTrainer Eckhard Rätzel.

TSG : Knörich / Bertram – Sowa ( 1 ), Doll ( 7 ), Hulha ( 6 ), Roost, Kaiser, F. Kralik ( 2 ), M. Kralik ( 1 ), Deumeland ( 5 / 3 ), Rätzel ( 1 ), Hübner ( 5 )
 
 
Quelle: Volksstimme.de online
 
 
 
Landespokal, Frauen : SV Oebisfelde – SV Union Halle-Neustadt III 30 : 23 ( 17:12 )
Auch im Pokalkampf sind Hallenserinnen chancenlos
Von Jens Pickert
Oebisfelde. 35 : 21 haben die Oberliga-Frauen des SV Oebisfelde in der vergangenen Woche den SV Union Halle-Neustadt III bezwungen – im Punktspiel. Gestern Nachmittag gab es für die Allerstädterinnen gegen die Hallenserinnen Sieg Nummer zwei. Allerdings im Landespokal, aber erneut vor heimischem Publikum. 30 : 29 für die Oebisfelderinnen stand es diesmal nach 60 Minuten.

" Dass wir Halle nicht noch einmal wie in der vergangenen Woche erwischen, war im Prinzip klar. Doch auch mit dieser Partie können wir zufrieden sein. Die Mädchen haben erneut eine ordentliche Leistung abgeliefert ", lobte Co-Trainer Thomas Giesecke seine Schützlinge.
 
Die ließen wie erwähnt diesmal kein Feuerwerk los, doch es war grundsolide, was die Frauen um die erneut guten Torhüterinnen Steffi Müller und Julia Hübe ihrem treuen Anhang boten. Wie schon im Punktspiel hatten die Gastgeberinnen Startprobleme. Halle lag mit 2 : 0 vorn, ehe die Giesecke-Truppe mit vier Toren in Folge durch Franziska Dietz ( 2 ), Orla Stimbra und Katrin Henneboh mit 4 : 2 in Führung zog ( 8. ) und diese dann auch nicht mehr abgab.

Die Hallenserinnen ruckten zwar hin und wieder an, doch als die SVO-Sieben durch Stimbra und Juliane Schulz den Vorsprung erstmals auf sechs Treffer ausgebaut hatte ( 16 : 10 / 28. ), war sicherlich auch den Gästen von der Saale klar, dass die Allerstädterinnen in die dritte Pokalrunde einziehen werden.
Nach dem Wechsel verwalteten die SVO-Frauen ihren Vorsprung im Großen und Ganzen souverän. Zwar leisteten sie sich den einen oder anderen Flüchtigkeitsfehler im Aufbau, aber immer wenn es darauf ankam, waren die Oebisfelderinnen zur Stelle. So zum Beispiel in der 45. Minute. Halle hatte sich auf vier Tore herangeschoben ( 18 : 22 ). Stimbra und Julia Rödiger ließen jedoch das 24 : 18 folgen und sorgten wieder für ganz klare Verhältnisse.

SV Oebisfelde : Hübe, Müller – Henneboh ( 3 ), M. Rödiger, Thiele ( 2 ), Stimbra ( 11 / 5 ), Sobeck ( 1 ), Loan ( 3 ), Dietz ( 4 ), Brosig ( 2 ), Franke ( 1 ), Schulz ( 2 ), J. Rödiger ( 1 ).
Siebenmeter : 6 / 5 ; Zeitstrafen : 2.
 
Quelle: Volksstimme.de online
 
 
HVSA-Pokal : TSV Niederndodeleben
Daum-Sieben zieht ins Viertelfinale ein
Niederndodeleben ( tbl ). Nach Freilos in der ersten Runde greifen die Oberliga-Handballerinnen des TSV Niederndodeleben erfolgreich in das Geschehen des diesjährigen Landespokals ein. Mit einem 36 : 20 ( 18 : 10 ) - Erfolg gegen den HT Halberstadt ziehen die TSV-Frauen in die dritte Runde ein und stehen damit im Viertelfi nale des HVSA-Pokals.

Das Spiel war ein Spiegelbild der Oberliga-Begegnung von vor zwei Wochen. Die Heimsieben brauchte wieder einige Zeit, um ins Spiel zu kommen, so führte Halberstadt nach sieben Minuten 3 : 5. Die TSV-Frauen erzielten mit einem nun konzentrierten Spiel den Ausgleich, Tina Matthei zum 7 : 7 ( 16. Minute ). Die Führung durch Daniela Schottstedt zum 9 : 7 ( 18. ) wurde resolut zum 16 : 8 ( 26. ) ausgebaut, Eileen Bollmann war von der Strafwurflinie erfolgreich. In der verbleibenden Zeit warfen beiden Mannschaften noch zwei Tore, so dass es mit 18 : 10 in die Pause ging.
Nach Wiederanpfi ff witterten die Gäste mit drei Treffern in Folge noch einmal Morgenluft, Julia Thalke traf im Gegenstoß zum 13 : 18 ( 33. ). Jetzt zogen die TSVFrauen wieder konsequent ihr Spiel durch, dem die Gäste nicht viel entgegensetzten. Vom Kreis besorgte Peggy Höhn die Zehn-Tore-F ührung ( 25 : 15, 44. ). Gerda Bierhals erhöhte mit ihrem dritten Treffer die Führung auf 15 Tore ( 33 : 18. ). Die Gäste holten sich jetzt noch die einzigen Zeitstrafen der sehr fair geführten Begegnung ab, bevor Daniela Schottstedt den 36 : 20-Schlussstand erzielte.

TSV Niederndodeleben : Reimer, Schache – Gerda Bierhals ( 3 ), Hartung ( 3 ), Ohm ( 3 ), Matthei ( 6 ), Schottstedt ( 6 ), Brunke ( 10 ), Mainka ( 1 ), Höhn ( 1 ), Bollmann ( 3 / 1 ).
Siebenmeter : TSV 2 / 1, Halberstadt 2 / 2. Zeitstrafen : TSV keine, Halberstadt 2.
Quelle: Volksstimme.de online



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Ebene: HVSA,
Rubrik: Pokalberichte,
13.10.2009 09:05:58 Uhr,
Tobias Fröbe  
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