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HVSA-Pokal 09/10 Spiel- und Presseberichte

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Handball, HVSA-Pokal : TSG Calbe II – Güsener HC 28 : 27 ( 11 : 13 )
Auf zur nächsten Sensation
Von Frank Nahrstedt
 
Zunächst war es eine kleine Überraschung, die Handball-Bezirksligist TSG Calbe II mit dem 23 : 22-Erfolg über Verbandsligist Möckeraner TV in der zweiten Runde des HVSA-Pokals geschafft hat. Gestern folgte mit dem 28 : 27 ( 11 : 13 ) -Sieg über Oberligist Güsener HC eine kleine Sensation. Schließlich fehlten bei den Gastgebern sechs Stammkräfte. Der Ausfall wurde mit Akteuren aus der Dritten kompensiert.

Calbe. Das Lächeln von TSGTrainer Hannes Krausholz blieb noch Minuten nach der Partie im Gesicht. So sehr freute er sich über die Vorstellung seiner Mannschaft. " Ich kann ihr nur ein großes Kompliment aussprechen. Jeder hat gekämpft bis zum Umfallen. "
Rückraumschütze Thomas Weder hatte einen ziemlich schweren Stand. Er bekam nicht nur über weite Strecken der Partie eine Sonderbewachung, sondern musste sich jeden Wurf schwer erarbeiten und in der Defensive im Mittelblock einen wichtigen Part übernehmen. Auf der anderen Seite erging es Güsens Kevin Haßbargen ähnlich. Mal in einer 5-1-Deckung, mal in einer offensiven 6-0 – er hatte eigentlich immer jemanden " auf den Füßen stehen ". Calbe verschob sich recht gut, verpasste es nur selten, die Lücken in den Nahtstellen rechtzeitig zu schließen. Und was die TSG richtig gut verstand, waren das Verteidigen im Eins-gegen-Eins und das Beruhigen des Spieltempos, was Güsen " nervös werden ließ ". Das war ein kleiner Teil zum Erfolg, denn Kevin Haßbargen und sein Bruder Christian erzielen gemeinsam mehr als 20 Treffer pro Partie. Kevin hat es diesmal nur zu vier Toren gebracht.

Doch dieser Kampf in der TSG-Abwehr bei nur zwei Auswechselspielern forderte Mitte der zweiten Halbzeit Tribut. Die Kräfte schwanden, die Würfe wurden unpräziser, die Ballverluste wurden mehr. Die 22 : 20-Führung gab Calbe bis zum 22 : 23 wieder aus der Hand. Doch Güsen, das insgesamt 16 Ballverluste verursachte, schaffte es zu keinem Zeitpunkt, seinen Vorsprung auszubauen. Calbe blieb durch starke Einzelleistungen von Weder oder Marco Käselitz dran. Ein guter Rückhalt war Keeper Sebastian Weiss, der mit einer Erkältung angeschlagen in die Partie gegangen war. Er ließ seinen sechs Paraden in Hälfte eins weitere sechs nach dem Wechsel folgen.
Krausholz gab seinen Schützlingen sechs Minuten vor dem Ende in einer Auszeit Gelegenheit zum Verschnaufen und Kräfte sammeln für den Endspurt.

Die Gäste dezimierten sich mit der Zweiminuten-Strafe gegen Martin Müller drei Minuten vor Schluss. Aufgrund von Meckerns bekam er die rote Karte dazu – Güsen in Unterzahl bis zum Spielende. Der quirlige Käselitz brachte Calbe zum 27 : 26 in Front, Weder krönte seine starke Leistung mit dem Treffer zum 28 : 27. Güsen hatte den letzten Angriff. Haßbargen wurde bei seinem Wurf gefoult, der Ball blieb in der Mauer hängen. Doch die Jubelschreie der TSG kamen etwas zu früh. Der direkte Freiwurf musste noch ausgeführt werden. Dieser landete ebenfalls in den Armen der Mauer. Danach wurden die Arme hochgerissen, die Mitspieler umarmt und sich mit den Zuschauern gefreut. Calbe II steht im Viertelfinale des HVSA-Pokals. Es könnte durchaus zum Duell gegen die Erste kommen.
Trainer Krausholz bleibt gelassen. " Wir freuen uns auf den nächsten Gegner ", sagte er. Die Überraschungen können also weitergehen, bis zur nächsten Sensation.

TSG Calbe II : Weiss – Herzig ( 3 ), Käselitz ( 6 / 1 ), Tischler ( 1 ), Weder ( 8 ), Sauerzweig, Ebel ( 5 / 2 ), Sens ( 5 / 2 ), Höppner
Güsener HC : C. Brettschneider / T. Beyer – K. Haßbargen ( 4 / 2 ), Schwab ( 5 ), B. Brettschneider, Buchheister ( 1 ), St. Brettschneider ( 1 ), C. Beyer ( 5 ), Müller ( 3 / 2 ), Klewe ( 5 ), Geue, Salomon ( 3 )

Siebenmeter : Calbe 7 / 5 – Güsen 5 / 4 ; Zeitstrafen : Calbe 5 – Güsen 7
 
 
 
 
Handball, HVSA-Cup : Post SV wirft Oberligist Frankleben mit 31 : 27 raus
Postler mit Überraschungscoup
Stadtfeld ( jsi ) Der Post SV steht im Viertelfinale des HVSA-Pokals.

Der Verbandsligist besiegte am Mittwoch im Achtelfinale den Oberligisten Friesen Frankleben in eigener Halle mit 31 : 27 ( 18 : 12 ). Den Grundstein für das Weiterkommen legten die Postler in den ersten 20 Minuten des Spiels. So zog man schnell mit 12 : 4 davon. Trotz Auszeit konnten die Gäste die Deckung und den gut aufgelegten Post-Torhüter Kai Braatz nur selten bezwingen. Im Angriff lief es für die Stadtfelder fast optimal. Herauszuheben ist dabei Ronny Meister, mit insgesamt zehn Toren bester Postler.
Die zweite Halbzeit lief für die Franklebener besser. Durch einige fahrlässige Fehler der Stadtfelder im Angriff verkürzten die Gäste den Rückstand bis auf drei Tore ( 20 : 17 / 38. Minute ). Doch die Gastgeber fanden wieder zu ihrem Spiel und siegten über die Stationen 24 : 20 ( 44. ) und 28 : 22 ( 50. ) am Ende verdient mit 31 : 27.

Nun heißt es am Samstag den Schwung dieses Spiels mit nach Mieste zu nehmen, wo der Post SV Magdeburg beim Ligakonkurenten SG Solpke / Mieste Punkte mitnehmen will.
Post SV : Braatz, Scheibe – Köllner, Jordan 2, Eschholz, Fehn 1, Meister 10 / 5, Seel, Zunkel, Krause 4, Dehnhardt 1, Sülflow 6, Schmalz 7.
 
 
Handball, Achtelfinale im HVSA-Pokal : SV 05 Biederitz – Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz 32 : 35 ( 18 : 22 )
Kämpferische Eiche unterliegt Favoriten
Von Ingo Heitmann
 
Die Verbandsliga-Handballer des SV Eiche 05 Biederitz sind am Mittwoch im Achtelfinale des HVSA-Pokals gegen den Oberligisten Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz ausgeschieden. Nach 60 abwechslungsreichen Minuten setzte sich der Favorit vor 120 Zuschauern mit 35 : 32 ( 22 : 18 ) durch. Während René Schnetter für die Biederitzer achtmal traf, war auf Seiten der Gäste Robert Szep-Kis allein zwölfmal erfolgreich.

Biederitz. Von Beginn an war von Abtasten keine Spur. Die ersatzgeschwächten Biederitzer gingen vor allem im Angriff konzentriert zu Werke und hatten in der Anfangsviertelstunde eine starke Abschlussquote. So legten die Gastgeber bis zur 13. Minute eine 9 : 8-Führung vor und wussten auch im spielerischen Bereich zu überzeugen. In der Deckung jedoch bekamen sie Robert Szep-Kis einfach nicht in den Griff. Er erzielte von den ersten acht Toren der Wittenberger sechs.
Nach dem 10 : 8 legte der Oberligist eine Kohle drauf und konnte durch drei weitere Treffer von Szep-Kis die Führung an sich reißen. Doch Sven Hebestreit und René Schnetter holten wenig später die Führung ( 13 : 12 ) zurück. Einen weiteren Konter ( Schnetter ) sowie Treffer von Kevin Wilke und Christopher Pflug bedeuteten in der 20. Minute sogar die 16 : 13-Führung für die Hausherren.

Die verbleibenden Minuten bis zum Halbzeitpfiff gingen jedoch an die Gäste, die weitere Bremsen zu lösen schienen und nun den Spieß mit Spielwitz und viel Übersicht umdrehten. Die Biederitzer wirkten in dieser Phase unkonzentriert und das Rückzugsverhalten ließ stark zu wünschen übrig. So übernahm Wittenberg beim 16 : 17 ( 26. ) die Führung und gab diese in der Folgezeit nicht mehr ab. Mit einer 22 : 18-Führung gingen die Grün-Weißen in die Kabinen.
Nach dem Wiederbeginn zogen die Gäste in Person von Torsten Fuchs und Piotr Pawlak zum 18 : 24 den Einheimischen schnell den Zahn. Im weiteren Verlauf ließen die Biederitzer den letzten Willen, das Spiel wieder an sich zu reißen, vermissen. Der kämpferische Einsatz jedoch war allen Akteuren beim Gastgeber nicht abzusprechen.

Beim 20 : 29 – Robert Giese und Pior Pawlak hatten jeweils zum fünften Mal gegen den starken ins Tor gewechselten Biederitzer Schlussmann Michael Platte eingenetzt – war die äußerst faire Begegnung ( lediglich sechs Zeitstrafen ) vorzeitig entschieden. Die Gäste zeigten in einigen Angriffen ihr wahres Können. Sie beherrschten Ball und Gegner souverän. Dem SVE muss zu Gute gehalten werden, dass er jederzeit um eine Resultatsverbesserung bemüht war, was ihm in der verbleibenden Spielzeit auch gelang. Nach dem 23 : 32 durch Kreisläufer Nico Meckel trafen die Einheimischen dreimal in Folge ( Schnetter, Freistedt, Thielicke ) zum 32 : 26. Eine weitere Ergebniskosmetik gelang den Biederitzern nach dem 28 : 35 durch Giese ( Strafwurf ). So stellten Schnetter und der gut aufgelegte Rechtsaußen Michael Thielicke ( 3 ), er traf allein siebenmal, den 32 : 35-Endstand her.
Abschließend muss durchaus konstatiert werden, dass die Gäste ihrer Favoritenrolle jederzeit gerecht wurden. Ob sie dabei ihr volles Leistungsvermögen abgerufen haben, konnte nicht genau festgestellt werden. Die Biederitzer haben vor allem in den ersten 20 Minuten eine ordentliche und couragierte Partie geboten und ihren Leistungsanstieg aus dem Pokalspiel in Glinde untermauern können.

" Nach 20 Minuten haben wir besonders in der Deckung Einiges vermissen lassen. Ob mehr für uns drin gewesen wäre, wenn wir die Leistung der Anfangsphase hätten konservieren können, ist hypothetisch. Geärgert hat mich unser sparsames Rückzugsverhalten sowie einige leichte Ballverluste ", bilanzierte der Biederitzer Trainer Marco Schmidt nach dem Schlusspfiff.
Biederitz : Meyer / Platte – Pflug ( 3 ), Wiedon ( 1 ), Wilke ( 3 ), Delius ( 4 ), Schnetter ( 8 / 1 ), Hebestreit ( 2 ), Freistedt ( 1 ), Nowatschek ( 3 ), Thielicke ( 7 )
 
 
 
Handball, HVSA-Pokal : Dessau-Roßlauer HV II – SV Oebisfelde I 22 : 42 ( 10 : 24 )
Kaum Gegenwehr: Meinel-Sieben wirft sich mit lockerem Sieg in das Viertelfinale
Von Jens Pickert
 
Thomas Meinel, Trainer der Handball-Oberligasieben des SV Oebisfelde, zeigte sich gestern Nachmittag sehr zufrieden. Denn seine Männer sind ohne Probleme in das Viertelfinale im Kampf um den Pokal des Landesverbandes von Sachsen-Anhalt eingezogen. Bei der Reserve des Dessau-Roßlauer HV setzten sich die Allerstädter souverän mit 42 : 22 ( 24 : 10 ) durch.

Oebisfelde. Die Aufgabe in der Roßlauer Elbe-Rossel-Halle hatten sich die Oebisfelder schwerer vorgestellt. Die HVZweite ist zwar in der Verbandsliga Süd beheimatet, spielt dort aber als momentaner Rangzweiter eine gute Rolle. Doch davon war gestern nichts zu sehen. " Von unseren Kontrahenten war ich enttäuscht. Wir hatten uns auf viel mehr Gegenwehr eingestellt. Wäre mir im Vorfeld bekannt gewesen, mit welcher Einstellung unser Gastgeber in die Partie geht, hätte beispielsweise Nico Bischoff, der aus der Nachtschicht gekommen ist, nicht mitreisen müssen ", erklärte SVOTrainer Mei-So entwickelte sich von Beginn an ein völlig einseitige Begegnung. Der Start der Allerstädter war noch durchwachsen. Mit 7 : 4 lagen die Gäste vorn, ehe der Oebisfelder Spielmotor die Drehzahl erhöhte. Noch nicht so sehr bis zur Mitte der Halbtzeit, der SVO lag mit 18 : 9 vorn, aber gegen Ende der ersten 30 Minuten schnurrte der SVO-Motor rund. Nachdem 18 : 9 erhöhten die Allerstädter bis zum Wechsel sogar noch auf 24 : 10.
Auch im zweiten Abschnitt sahen die mitgereisten treuen Oebisfelder Anhänger kein anderes Bild. Ihre Mannschaft blieb die eindeutig bestimmende Formation auf dem Spielfeld. Über ein 27 : 11 dehnten die Meinel-Schützlinge danach ihren Vorsprung weiter kontinuierlich aus. Bis zum Schlusspfiff schließlich auf 20 Treffer. Ihre Probleme hatten die Gastgeber dabei vor allem mit Oebisfeldes drangvollen Torjäger Andreas Kalupke. Er setzte insgesamt 13 Bälle in die HV-Maschen.

" Unser Ziel, das Erreichen des Viertelfinales, haben wir dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung relativ locker geschafft. Wir haben dabei gegen einen wie erwähnt schwachen Gegner gut gespielt. Außerdem konnte ich einiges ausprobieren. Überbewertet wird dieser Erfolg aber nicht ", fasste Meinel zusammen.
SV Oebisfelde : Drese, Ellenberg – Eckert ( 4 ), P. Seiler ( 1 ), Nico Bischoff ( 1 ), Herrmann ( 5 ), Vogel ( 5 ), Wolter ( 5 ), Kalupke ( 13 ), F. Seiler ( 4 ), Norman Bischoff ( 4 ).
 

 
Handball, Achtelfinale im HVSA-Pokal : Landsberger HV – TSG Calbe 34 : 35 ( 19 : 18 )
Initialzündung durch Robert Knörich
 
Landsberg ( fna ). Es ging ein Raunen durch die Sporthalle in Landsberge HV, als Eckhard Rätzel 59 : 32 Minuten vor dem Ende die grüne Karte auf den Tisch legte und somit eine Auszeit für seine TSG Calbe nahm. Der Trainer hatte damit den Tempogegenstoß unterbunden, Felix Kralik war auf der linken Bahn bereits losgesprintet, Keeper Robert Knörich hatte zum langen Pass angesetzt. " Wer weiß, ob der Pass angekommen oder ob es ein Tor geworden wäre ", schätzte Rätzel ein. Sein Team führte zu diesem Zeitpunkt mit 35 : 34 gegen den Primus der Handball-Verbandsliga Süd. Er ging also auf Nummer sicher, stellte seine Mannschaft neu ein. " Den Ball laufen lassen, immer wieder Freiwürfe herausholen. " Damit sollten die letzten Sekunden überbrückt werden – mit Erfolg. Calbe gewann mit 35 : 34 ( 18 : 19 ) und zog ins Viertelfinale des HVSA-Pokals ein.

" Und das war es, was am Ende zählte und was wir uns vorgenommen hatten. Ich habe diese Entscheidung bewusst getroffen. " Schließlich wusste der Coach um die Stärke der Landsberger, die " nicht umsonst an der Tabellenspitze stehen ". Die Gastgeber wollen schließlich unbedingt in die Oberliga aufsteigen. " Ich habe meine Mannschaft gewarnt, dass es ein heißer Pokalfight wird ", resümierte der TSGCoach. Landsberg ging als Heimmannschaft aggressiv zu Werke. " Wir haben aber die Ruhe bewahrt. " Nur in der Abwehr fanden die Gäste nicht die richtigen Mittel, um die Offensivaktionen vom Rückraumschützen Christian Hornig ( 14 Treffer ) entscheidend zu verhindern. Mal probierte es Calbe in einer 6-0, dann wieder in einer 5-1. Nach dem 12 : 17-Rückstand ( 22. ) stellte Rätzel um. Mathias Walther, der den berufsbedingt fehlenden Björn Rätzel am Kreis ersetzte, hatte sich aufgerieben, wurde durch Andreas Doll ersetzt. In der Defensive ging das Team zu einer 4-0-2 über. Und das zeigte Wirkung. Bis zum 18 : 18-Ausgleich hatte die TSG den Rückstand recht schnell wieder verkürzt, war beim 18 : 19 zur Pause in Schlagdistanz.
Nach dem Wechsel folgte " unsere beste Phase ". Initialzündung war ein gehaltener Strafwurf von Keeper Robert Knörich ( 33. ). Dieses Signal " schwappte auf das gesamte Team über ". Angetrieben von einem schnellen René Hulha auf Rückraum Mitte, einem konsequenten Felix Kralik im Tempogegenstoß und einem dominierenden Christian Hübner auf Halbrechts erarbeitete sich Calbe eine Vier-Tore-Führung. Hinzu kam ein starker Sebastian Roost in der Abwehr, der seine Teamkollegen " immer wieder gepuscht und mitgerissen hat ".

Bis zur 52. Minute hielt die Führung somit stand. Dann gerieten die Gäste in doppelte Unterzahl. Landsberg nutzte diese Chance und fand vor allen durch den starken Hornig zurück in die Partie. Vier Minuten später hatte der Gastgeber ausgeglichen. Calbe legte zwar immer vor, doch Landsberg blieb dran, bis Hübner den 35. Treffer für seine Farben erzielt hatte und Landsberg in der Vorwärtsbewegung den Ball verlor – 34 : 35.
Im Viertelfinale wünscht sich Rätzel nun vor allem " ein Heimspiel und eine volle Halle ".

Calbe : Knörich / Bertram – Walther ( 2 ), Sowa ( 1 ), Doll, Hulha ( 5 ), Roost ( 4 ), F. Kralik ( 7 ), M. Kralik ( 1 ), Deumeland ( 4 ), Hübner ( 9 )
Siebenmeter : Landsberg 3 / 1 – Calbe 5 / 3 ; Zeitstrafen : Landsberg 3 – Calbe 4
 
 
 
HVSA-Pokal : Lok
Starke Defensive für den Erfolg
 
Steuden ( fna ). Ob nun in einem Ligaspiel oder im Achtelfinale des HVSA-Pokals, die Oberliga-Handballer der SG Lok Schönebeck brauchen auswärts eine gewisse Anlaufzeit, bevor sie auf Betriebstemperatur sind. So auch beim Achten der Verbandsliga Süd, dem SV Steuden. Am Ende reichte es aber zum 27 : 23 ( 10 : 9 ) -Erfolg. " Mit dem Sieg bin ich durchaus zufrieden. Das ist, was schließlich zählt ", sagte Lok-Trainer Volker Musche.

Vor allem aufgrund der schlechten Chancenverdie Gäste mit 1 : 6 zurück. " Steuden ist einfach motivierter in die Begegnung gegangenen ", schätzte der Coach ein. Doch über die aggressive und offensive 6-0-Deckung kämpfte sich Lok wieder in die Partie, verkürzte den Rückstand und ging sogar mit einer knappen Führung in die Kabine.
Die Ansprache zur Halbzeitpause jedoch verfehlte ihre Wirkung. Lok erwischte erneut einen Fehlstart, geriet mit 11 : 15 ins Hintertreffen. Erneut war es die gute Defensive mit einem starken Ralf Borchardt zwischen den Pfosten, die das Team zurück in die Partie brachte. Und endlich " haben wir die Würfe in die obere Hälfte des Tores abgeschlossen ", sagte Musche. Das hatte er ja mehrfach von seinen Schützlingen gefordert. Schönebeck setzte sich ab, fuhr einen 27 : 23-Sieg ein und steht im Viertelfinale des HVSA-Pokals.

In diesem wünscht sich Musche nun ein Heimspiel, um die Unterstützung einer vollen Halle im Rücken zu haben. " Wir wollen weit kommen im Pokal, dafür muss man jeden bezwingen. "
Schönebeck : Borchardt / Jonas – Stark ( 7 ), Hohmann ( 8 ), Grünig, Herrmann ( 4 ), Kazmierowski, Bauer ( 1 ), Schulz, Barby ( 2 ), Weidner ( 5 )

Siebenmeter : Steuden 4 / 2 – Schönebeck 4 / 2 ; Zeitstrafen : Steuden 3 – Schönebeck 9 ; Rot : Guido Weidner ( Lok, 45 ., 3 x 2 Minuten ); Ron Barby ( Lok, 39 ., 3 x 2 Minuten )



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Ebene: HVSA,
Rubrik: Pokalberichte,
08.01.2010 10:01:08 Uhr,
Tobias Fröbe  
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