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HVSA |
Das Jung-Schiedsrichter-Projekt des HVSA |
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unverkennbar erkennbar:
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Sieht man sich die bundesweite Statistik der erfassten Schiedsrichterpaare
für den HVSA sowie die von uns ausgegebenen Lizenzen (auch vorläufige)
an, betrachtet man ferner die Kader, die der HVSA in der 1. und 2. Bundesliga
und Regionalliga stellt, so kann man meinen, es sieht alles rosig aus und es
stellt sich die Frage: "Wozu brauchen wir ein Jung-Schiedsrichter-Projekt?".
Das Gegenteil ist jedoch der Fall und die Frage ist mehr als berechtigt, da
bisher nur wenige über das Projekt und deren Hintergründe wissen. Verschiedene Lösungswege wurden bereits in den vergangenen Jahren diskutiert. Allein unstrittig ist, dass der Nachwuchs an Schiedsrichtern nur aus den Vereinen herangezogen werden kann. Die verschiedenen Reglementierungen zur Gestellung der benötigten Paare werden bereits jährlich neu überdacht und diskutiert. Eine Lösung stellt dies jedoch nicht dar, wird doch hier lediglich das Ergebnis, das Fehlen der Paare, bestraft. Deshalb entschloss sich der Schiedsrichterausschuss zum Beginn der Saison dazu, aus der Vielzahl an Jung-Schiedsrichtern, die an der Grundausbildung in den Spielbezirken teilnahmen (die jährlichen Teilnehmerzahlen an den Grundausbildungen sind dreistellig!) Paare und Interessenten zu finden, die an einer gezielten Betreuung und Förderung durch den HVSA interessiert sind. Das Ergebnis dieser Umfrage ergab, dass sich derzeitig ca. 30 Teilnehmer und Betreuer zu etwa gleichen Teilen aus allen Spielbezirken bereit erklärten, an diesem Projekt teil zu nehmen und junge Schiedsrichter bei ihren ersten Schritten zu begleiten. Das Projekt ist mittlerweile in den Bezirken angelaufen und die jungen Schiedsrichter werden von den "alten Hasen", wie z. B. durch Adi Kölsch, bei ihren ersten Spielen betreut und beobachtet. Gerade in der ersten Zeit kommt es durch Nervosität und die noch fehlende Erfahrung zur Fehlern in der Beurteilung von Spielsituationen. Hiefür steht der Betreuer zur Seite, der diese analysieren hilft und neutraler Dritter im Kontakt zu den beteiligten Mannschaften ist. Bemerkenswert ist, dass dieses Projekt derzeitig mit einem Minimum an Kosten realisiert werden kann. Die Betreuung der Jung-Schiedsrichter erfolgt durch die Betreuer kostenneutral. Ein Zeichen dafür, wie diese sich für die Zukunft der Schiedsrichtergilde in Sachsen-Anhalt engagiert. Ziel des Projektes ist es, in den kommenden 2-3 Jahren einige Paare aus diesem
Projekt fit für die Aufgaben in der Ober- und Verbandsliga zu machen. Ob
uns dies gelingt hängt sicherlich im wesentlichen vom Schiedsrichter selbst ab, ihn darauf
vorbereiten können wir jedoch gemeinsam - Verband und Vereine. Das
Projekt wurde auf eine Laufzeit von 3 Jahren mit der Option zur Verlängerung
festgesetzt.
Das Projekt wird durch den
Schiedsrichterausschuss und in Person durch den Schiedsrichterwart des HVSA,
Gerd Strozinsky, geleitet. Ihm zur Seite steht der Sportfreund Wolfgang
Heinemann, der in erster Linie für die Bewältigung der Organisation des
Projektes (Auswertungen, Umfragen u. ä.) behilflich ist.
hier Vorstellung der
Schiedsrichter und deren Betreuer nach der ersten "Bereinigung" des
Kaders - Bild, Name, Vorname, Ort, ggf. Verein, Geb.-datum, Beruf,
Schiedsrichter seit.
von den Teilnehmern selbst verfasste Berichte über Halberstadt, Dessau, Glinde, Beach u. a., inkl. Bildmaterial
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