Breite schafft Spitze: HVSA erarbeitet Schiedsrichterkonzeption bis 2032
Wie gewinnt und fördert der HVSA künftig mehr Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter? Mit dieser Frage haben sich Mitglieder des Schiedsrichterausschusses am vergangenen Wochenende in einer Klausur beschäftigt. Sie erarbeiteten eine Schiedsrichterkonzeption mit Perspektive bis 2032. Unterstützt wurden sie dabei von Thomas Pinkert, Vizepräsident Spieltechnik, und Ronny Dedens, Vizepräsident Finanzen.
Die Förderung des Schiedsrichterwesens steht seit vielen Jahren auf der Agenda des Verbandes. Das Präsidium hat das Thema gemeinsam mit dem Ressort Spieltechnik erneut aufgegriffen und die Entwicklung einer zukunftsgerichteten Strategie angestoßen. Die Klausur setzte dafür wichtige Impulse und stellte Weichen für die weitere Arbeit.
Die Leitidee der Konzeption lautet: Wer an der Spitze mehr Qualität erreichen will, muss die Basis stärken. Dazu gehört, mehr Menschen für das Schiedsrichteramt zu gewinnen, sie verlässlich zu begleiten und ihre Entwicklung gezielt zu fördern. Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter sowie Zeitnehmerinnen und Zeitnehmer leisten einen unverzichtbaren Beitrag zu einem fairen Spielbetrieb.
Die Schiedsrichterkonzeption wird gemeinsam mit dem Förderkader- und dem Ausstattungskonzept als Teil der Schiedsrichterstrategie dem Präsidium vorgelegt. Ziel ist es, die Schiedsrichterentwicklung in Sachsen-Anhalt langfristig und auf allen Ebenen zu stärken.
An der Klausur nahmen neben den beiden Vizepräsidenten Martin Bilski (Schiedsrichterwart), Martin Harms (Schiedsrichterlehrwart), Max Obenauf (Verantwortlicher für Beobachtungen), Simon Michel (Schiedsrichteransetzer) und Nils Knackstedt (Verantwortlicher für das Schiedsrichternachwuchsprojekt) teil.
Der HVSA bedankt sich bei allen Beteiligten für ihre investierte Zeit und die gemeinsame Arbeit an der Zukunft des Schiedsrichterwesens.
