Deutschland-Cup endet mit Platz 15

In dieser Saison wurde die Deutsche Meisterschaft der Landesauswahlen, der Deutschland-Cup unmittelbar vor Ostern ausgespielt. Der HVSA belegte mit seiner männlichen Landesauswahl des Jahrgangs 2005 am Ende nur den 15. Platz.

Durch die coronabedingte Verlegung des Turniers gab es unmittelbare Überschneidungen mit der Qualifikationsrunde der Deutschen Meisterschaft. Um etwas Regenerationszeit zu gewinnen, reiste die Mannschaft von Trainer Pasqual Tovornik direkt aus Allach (bei München) nach Berlin. Denn dort musste der SC Magdeburg am Sonntag noch um den Einzug ins Achtelfinale spielen.

Mit Luca Krist fehlte der Kapitän der Auswahl verletzungsbedingt. Jordan Hammer, Niklas Döbbel und Willi Lücke standen zwar einige Tage im Training. Allerdings waren die Jungs nach ihren Verletzungen bzw. Coronainfektionen noch nicht zu 100 Prozent fit und konnten nur punktuell unterstützen.

Die Vorrundengruppe war mit Baden-Württemberg (späterer Turniersieger), Niedersachsen (am Ende 3. Platz) und Brandenburg ein echter Brocken. Im ersten Spiel gegen Baden-Württemberg war unsere Mannschaft chancenlos und verlor mit 12:30 sehr deutlich. Somit musste gegen Niedersachsen ein Sieg her, um die Chance auf das Viertelfinale zu wahren. Das Spiel war bis zum Ende offen. Allerdings war die HVSA-Mannschaft in der Schlussphase nicht clever genug und verlor mit 19:22. Gegen Brandenburg sollte nun der erste Sieg her. Allerdings konnten die Spieler mit den schwindenden Kräften auch das letzte Spiel des Tages nicht mehr für sich gestalten und wurden in ihrer Gruppe letzter.

Am nächsten Tag hieß der Gegner Sachsen. Auch sie haben sich, ebenso wie das HVSA-Team, ein besseres Abschneiden erhofft. Bei vorherigen Aufeinandertreffen waren beide Teams auf Augenhöhe und die Tagesform hat entschieden. Diesmal hatte der HVS den besseren Tag erwischt. Die HVSA-Auswahl verlor leistungsgerecht mit 26:32.

Am letzten Tag stand damit ein enttäuschendes Spiel um Platz 15 gegen Bremen auf dem Plan. Das HVSA-Team konnte am Ende mit 26:22 einen sicheren Sieg einfahren.

Landestrainer Martin Ostermann: „Die körperlichen und athletischen Unterschiede zur Leistungsspitze waren sehr auffällig. Dies müssen wir am Landesleitungszentrum analysieren. Auch wenn wir mit vielen Spielern des jüngeren Jahrgangs gestartet sind, haben wir andere Ansprüche. Trotzdem waren die Erfahrungen sehr wertvoll. Im Dezember wird der Deutschland-Cup des Jahrgangs 2006 ausgetragen. Dann stehen noch immer 12 Spieler der aktuellen Mannschaft im Kader.“

Team Sachsen-Anhalt: Joey Witte, Oskar Stieglitz, Willi Lücke; Jason Thielecke, Phileas Daniel, Jordan Hammer, Monty Kleinsteuber, Louis Brand, Noah Hensen, Leander Schöbe, Jeremy Matysiak, Pablo Lange, Euan Johnson, Benet Fenyö, Niklas Döbbel, Thies Patan, Linus Rosenkranz – Pasqual Tovornik (Trainer), Aaron Hahn (Co-Trainer, Videoanalyst), Helge Geistlinger (Physiotherapeut), Emmy Grothe (Betreuerin, Social Media), Martin Ostermann (Landestrainer)

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