Bereits in der ersten Woche, vom 4.1. -8.1., des neuen Jahres fand der Höhepunkt für die Landesauswahlmannschaften der Mädels des Jahrgangs 2007 und jünger in Sindelfingen statt. Der Deutschlandcup ist die inoffizielle deutsche Meisterschaft für Auswahlmannschaften, aber v.a. auch die letzte Sichtungsveranstaltung des DHB für die Nominierung der Jugendnationalmannschaften.

Gleich zum Auftakt am ersten Tag musste man gegen die 2. Vertretung des Gastgebers aus Baden Württemberg ran. Nach gutem Start und einer spannenden 1. Halbzeit (7:9) ging die Partie noch deutlich mit 16:22 verloren.

Im zweiten Spiel gegen Hamburg zeigten die Mädels eine durchweg gute Leistung. Dadurch gewannen die Mädels die Begegnung mit 22:14 (9:8).  In der dritten Partie am zweiten Tag gegen Rheinland-Pfalz ging es sogar dann noch um den Einzug ins Viertelfinale. Und nach den ersten zwanzig Minuten führten unsere Mädels sogar dank einer starken Abwehrleistung mit 7:6 gegen den vermeintlichen Favoriten. Dieser stellte dann auf eine offensivere Deckung um, mit dem unser Team gar nicht klar kam. So verloren die Mädels noch deutlich mit 12:21.

Damit standen vor der letzten Begegnung die Platzierungen in der Vorrundengruppe B schon fest. Durch den 4. Platz qualifizierte man sich für die Spiele um Platz 13 bis 16.
Vorher musste man allerdings noch das letzte Gruppenspiel gegen den feststehenden Gruppensieger aus Brandenburg spielen. Doch unsere Mädels zeigten eine tolle Moral. Nach einer, vor allem kämpferisch, überzeugenden Leistung schrammte man bei der 19:20 – Niederlage hauchdünn an einer Überraschung vorbei.

Dadurch gingen die Mädels aber mit einem guten Gefühl in den dritten Tag. Hier hieß der Gegner Mittelrhein. In diesem Spiel lagen unsere Mädels immer in Führung und gewannen am Ende auch mehr als verdient mit 25:24 (15:12).  So hieß es am vierten und letzten Tag in den frühen Morgenstunden Spiel um Platz 13. Gegner war der Handballverband Schleswig-Holstein. Nun schienen jedoch die Kräfte der Mädels am Ende zu sein. Nach jeweils gutem Beginn in beiden Hälften verlor unser Team mehr als deutlich mit 16:34 (9:18).
Insgesamt war das für die Möglichkeiten der Vorbereitung auf den Deutschlandcup eine ordentliche Leistung des gesamten Teams.

Nun heißt es für die Mädels die ganzen Eindrücke von dem sehr gut organisierten Turnier mitzunehmen und weiter an sich zu arbeiten, so dass die ein oder andere den Weg in den oberen Frauenbereich schafft.

Ein besonderer Dank gilt nochmal unserer Physiotherapeutin Ina Harenberg, die sich aufopferungsvoll um die kleinen und großen Wehwehchen der Mädels gekümmert hat, sowie auch Michael Zemke als Fahrer und Silke Herbst als Trainerin.

Team Sachsen-Anhalt:
Klara Rosenkranz (HG 85 Köthen), Pia Grabitzki, Emma Kleine, Sophia Kopp, Emma Kosak, Helene Mende (alle SV Union Halle/Neustadt), Cosima Herrmann, Fabienne Baake, Sarah Keller, Maja Kühne, Hanna Harenberg, Alida Hillesheim, Lynne Junghans, Aimée Althaus (alle HSV Magdeburg)

Text: Jens Aebi
Foto: Nicole Althaus

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